Die SPD in Bergedorf
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25.01.2017 19:00 Alter: 63 days
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Gere-he-ttet. Gere-he-ttet! - Nicht nur Peri Arndt jubiliert über die Rettung des Serrahnforums

(von Peri Arndt). Mein liebes Zentrum ist gerettet! So möchte ich mit der Dreigroschenoper-Polly jubeln. Über viele Monate zogen sich die diversen Sitzungen, Treffen, Gespräche, Versammlungen, Rücksprachen hin. Für die kulturell engagierten Gewerkschafter im Gewerkschaftszentrum am Serrahn schien die Zukunft eindeutig: aufhören und auflösen. Nach fast 15 Jahren KulturForum Serrahn? Ein so schöner Saal, eine ideale Veranstaltungsfläche, beliebt, belebt, Ort vieler privater Festivitäten. In einem neuen Verein fanden sich schnell über 400 Serrahnfans, um rund um das Haus am Bergedorfer Hafen neue kulturelle Ausdrucksmöglichkeiten zu eruieren - unter dem Namen "kulturhaus serrahn". Das eigentliche Problem aber, die hohen Mietforderungen erfüllen zu können, blieb ungelöst.


Bei aller Phantasie vermochte niemand im kulturhaus serrahn ein Konzept so überzeugend auszuführen, dass die Monatsmiete von fast 5.000,- € zusammengekommen wäre.

Beim KulturForum Serrahn hatte es inzwischen einen Wechsel im Vorstand gegeben. Zusammen mit Erni Heilmann und Thomas Koops gelang es, die Gewerkschaften wenigstens mit einem Stundenkontingent präsent zu halten, die auch eine regelmäßige Mietzahlung gewährleisten. Das gab den Ausschlag für Vermieter wie Makler, die uns zu überraschend günstigen Konditionen einen Vertrag anboten. Nach kurzer intensivster, auch emotionaler Diskussion in interner Runde griffen Erni und ich persönlich zu. Jetzt sind wir quasi "die Mieter" und alle anderen Gruppierungen unsere "Untermieter".

Der Saal vermietet sich quasi von alleine, wird erfreulich gut nachgefragt. Und das dritte Standbein (acht Vereine bilden das "Haus für alle" für Integration) werden auch demnächst einziehen. Inzwischen haben sich auch viele der Missverständnisse zwischen KulturForum Serrahn und kulturhaus serrahn klären lassen, eine Zusammenarbeit hat angefangen, das Kulturprogramm setzt erste Akzente. Und wenn es uns gelingen sollte, die Mieteinnahmen so stabil zu halten, dass wir im Mai/Juni optimistisch in die Zukunft schauen können, steht auch einem längerfristigen Engagement nichts mehr im Wege. Ein paar zupackende Hände, ein paar zündende Ideen und jede Menge Lust an Kultur können wir allerdings IMMER gebrauchen!


Termine

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30. März - 30. April

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01. April um 11:00
03. April um 19:00
05. April um 19:00

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