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08.03.2017 15:36 Alter: 260 days
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Rieck-Haus-Vorstand schmeißt hin: Freundeskreis e.V. aufgelöst

(von Gerhard Lein). Gut 140 Briefe des Freundeskreises Rieck-Haus wurden im Dezember verschickt, um den Mitgliedern den Rücktritt des Vorstands anzukündigen. Inhaltliche Begründung: Fehlanzeige. Diskussionsmöglichkeit – außer vereinzelter Telefonate zwischen Einzelpersonen: Fehlanzeige.


Folgte die Einladung zur Jahreshauptversammlung am 19.1.2017. Die üblichen Formalien des Vereinsrechts waren zu beachten. Bericht, Kassenbericht, Entlastung, Neuwahlen. Da stockte es dann, denn der amtierende Vorstand war nicht bereit, erneut zu kandidieren, sondern hatte gemeinsam erklärt, zurücktreten zu wollen. Als Grund wurde genannt: Man sehe nicht heilbare Konflikte mit der Museumsleitung. Vermittlungsversuche vieler Mitglieder, darunter auch Dagmar Strehlow und Gerhard Lein, erwiesen sich als nicht tragbar. Ein Schreiben des Sprechers der Freundeskreise der Historischen Museen Hamburg (und Mitglied im Rieck- Haus-Freundeskreis) Gert Hinnerk Behlmer, an die Versammlung (an der er leider nicht teilnehmen konnte) wurde nicht einmal verlesen. Dann der mündliche vorgetragene Rechenschaftsbericht. Und so wurde ein reichliches Sündenregister verlesen. Danach Attacken des ehemaligen CDU-Staatsrates Bernd Reinert und des CDU-MdHB Dennis Gladiator mit dem Tenor, der Bezirksamtsleiter müsse seine Museumsleiterin mal zur Ordnung rufen. Frau Dr. Riller meldete sich zu Wort und bemühte sich, Punkt für Punkt zu denen von ihr mitgeschriebenen Vorhaltungen Stellung zu nehmen. Kein Wort von Fairness, der Museumsleiterin zuvor den Bericht zukommen zu lassen, damit sie sich auf eine angemessene Antwort vorbereiten könne. Und so kam es dann wie geplant: Kasse geordnet, Vorstandsentlastung beantragt und bei 4 Enthaltungen auch erteilt. Leider hatte der Vorstand um Heinz-Werner Hars nicht die menschliche Größe, nach einer solch tiefgreifenden und auch noch keineswegs abgeschlossenen Aussprache einer Vertagung zuzustimmen, damit nach einer angemessenen Nachdenkpause sich vielleicht ein neuer Vorstand finden würde, der vielleicht nach einer weiteren Klärung mit der Museumsleitung die Arbeit aufnimmt. Also: Rücktritt, endgültig. Dann Vereinsauflösung: 26 stimmen zu, 15 sind dagegen, 7 enthalten sich. So war das dann: Alles dafür tun, dass kein neuer Vorstand gefunden werden kann, und schnell die Auflösung durchziehen. Ohne uns soll der Verein auf keinen Fall weiter existieren, so der Vorstand.

Weitere Informationen gibt es über das Abgeordnetenbüro von

Gerhard Lein, Tel. 41 92 29 94,

buerooezkan@gerhardlein.de.


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